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Fortschritte bei der Erprobung des argentinischen U-Boots ARA San Juan (April 2026)

  • Autorenbild: Admin
    Admin
  • vor 17 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
le sous-marin argentin ARA San Juan avant sa disparition
le sous-marin argentin ARA San Juan avant sa disparition

Die Tragödie

Am 15. November 2017 implodierte das in den Raging Territory stationierte U-Boot San Juan innerhalb von 40 Millisekunden und riss alle 44 Besatzungsmitglieder mit in den Tod. Das Wrack wurde ein Jahr später, am 16. November 2018, von der Seabes Constructor, einem U-Boot der Reederei Ocean Infinity, vor der Küste Patagoniens geortet.

Diese Entdeckung trug dazu bei, die französischen Behörden davon zu überzeugen, die Suche nach der Minerva wieder aufzunehmen.


Der Prozess

Der Prozess um den Schiffbruch begann schließlich im März 2026 in Patagonien. Acht Jahre nach der Tragödie stehen vier ehemalige Marineoffiziere wegen Fahrlässigkeit und Pflichtverletzung vor Gericht. Ihnen drohen Haftstrafen von bis zu fünf Jahren. Sie erscheinen als freie Männer vor Gericht.


Im Zentrum der Debatten steht eine entscheidende Frage: War der Schiffbruch vermeidbar?


Die Anklage wirft dem U-Boot bekannte Mängel vor – insbesondere hinsichtlich der Batterien und der Wartung – und behauptet, es hätte nicht auslaufen dürfen. Sie argumentiert, die Katastrophe sei vorhersehbar gewesen und auf eine Kette fehlerhafter Entscheidungen zurückzuführen.


Die Verteidigung hingegen beharrt auf dem Fehlen unwiderlegbarer technischer Beweise. Laut den Angeklagten war das Schiff seetüchtig, und es kann kein direktes Verschulden festgestellt werden. Dieses Argument wird durch ein Schlüsselelement untermauert: Das Wrack, das sich in einer Tiefe von fast 900 Metern befindet, wurde nie geborgen, was erhebliche Unsicherheit über die genauen Ursachen des Untergangs birgt.


Ein Prozess ohne fachmännische Untersuchung der Trümmer.

Der Prozess dürfte daher komplex und mit Unsicherheiten behaftet sein. Rund achtzig Zeugen sollen vernommen werden, doch die fehlende Rechtssicherheit könnte die Anklage schwächen. Für die Angehörigen der Opfer, die weiterhin aktiv sind, geht es um mehr als nur um Verurteilungen: Es geht ihnen vor allem darum, nach Jahren des Schweigens und der Kontroverse endlich Antworten zu erhalten.



 
 
 

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